Herunterfahren

Das normale Herunterfahren im Terminal erfolgt bei Systemen mit systemd über systemctl-Kommandos. Das alte Kommando shutdown ist unter Ubuntu mit systemd nur noch ein symbolischer Link auf systemctl. Auch die neu eingeführten Kommandos poweroff, halt sowie reboot (nachfolgend kurz AKTION genannt) sind Symlinks für weniger Tipparbeit. Für den Benutzer reicht es also eines dieser kurzen Kommandos ins Terminal zu tippen/kopieren, um die gewollte Aktion zu starten.

AKTIONBeschreibung
poweroffFährt das System herunter und schaltet es aus.
rebootFährt das System herunter und starte es neu.
haltFährt das System herunter und hält es an; die Hardware verbleibt eingeschaltet.

Ausnahme: Wenn auf einem Mehrbenutzersystem noch ein anderer Benutzer angemeldet ist, so reicht die Kurzfassung nicht. Erst mit dem ausgeschriebenen systemctl -i AKTION wird die Sitzung des anderen Benutzers beendet und die Aktion initiiert.

Zeitgesteuert

Es ist ebenso möglich die Aktion zu einer bestimmten Uhrzeit auszuführen, bspw. um 23:10

systemctl AKTION --when 23:10

Eine geplante Aktion kann wieder abgebrochen werden mit

systemctl AKTION --when=cancel

Herunterfahren erzwingen

Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, dass man, sofern das Herunterfahren einem zu lange dauern sollte, durch Verwendung der Option –force den Druck erhöhen kann. Damit wird unter Umständen nicht mehr gewartet bis Programme und Dienste die Schreibvorgänge abschließen können und somit Daten verloren gehen. Bei zweimaligen Gebrauch dieser Option ist mit Sicherheit von letzterem auszugehen! Deshalb sollte diese Option mit Vorsicht genutzt werden. Näheres in der manpage zu systemctl